GmbH-Buchhaltung: Buchführung selbst erledigen oder auslagern?

Die Aufgaben, die im Rahmen der Buchhaltung für eine GmbH anfallen, können viel Zeit in Anspruch nehmen. Viele Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer stellen sich daher früher oder später die Frage, ob sie die Buchhaltung ihrer GmbH selbst übernehmen oder lieber auslagern sollten. Beide Optionen bringen Vor- und Nachteile mit sich.

Welche Lösung besser geeignet ist, um die Buchhaltung einer GmbH effizient zu organisieren, hängt unter anderem vom Unternehmen, vom vorhandenen Know-how und von den verfügbaren zeitlichen Ressourcen ab. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten, um die passende Entscheidung für Ihre GmbH zu treffen.

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Mitarbeitende arbeitet fokussiert auf ihrem Laptop

Die wichtigsten Punkte in Kürze

01

Pflicht für GmbHs

GmbHs sind zur doppelten Buchführung verpflichtet.

02

Vor- und Nachteile

Sowohl die Entscheidung, sich selbst um die Buchhaltung zu kümmern als auch das Auslagern ist mit Vor- und Nachteilen verbunden.

03

Digitale Tools erleichtern die Arbeit

Mit ihrer Hilfe lassen sich Abläufe leicht automatisieren.

04

Kostenstruktur

Die Kosten, die im Zuge der internen und externen Buchhaltung anfallen, variieren. Ausschlaggebens ist u. a. die Komplexität.

05

Buchhaltung als wichtiger Faktor

Aktuelle, strukturierte Zahlen helfen Ihnen dabei, fundierte Entscheidungen für Ihre GmbH zu treffen.

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Warum ist die Buchhaltung für GmbHs wichtig?

Die Buchhaltung einer GmbH ist vor allem deshalb wichtig, weil sie Ihrem Unternehmen dabei hilft, den finanziellen Überblick zu behalten, fundierte Entscheidungen zu treffen und rechtliche Vorgaben einzuhalten.

Anders gesagt: Mithilfe der Buchführung einer GmbH werden Einnahmen und Ausgaben sowie Verbindlichkeiten und Forderungen gegenübergestellt, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, wo Ihr Unternehmen aktuell steht.

Je besser Ihre Buchhaltung strukturiert ist und je sorgfältiger Sie vorgehen, desto aussagekräftiger ist sie. Sie hilft Ihnen unter anderem dabei, Risiken im Zusammenhang mit unternehmerischen Entscheidungen zu reduzieren und Betriebsprüfungen vorzubereiten. Denn die verbuchten Zahlen sorgen dafür, dass Sie dem Finanzamt jederzeit korrekt Auskunft geben können.

Wer bei der Buchführungspflicht einer GmbH Kompromisse eingeht, riskiert, dass der Fortbestand des Unternehmens zumindest langfristig gefährdet wird. Mit einer sauber geführten Buchhaltung gehen unter anderem auch realistische Steuervorauszahlungen einher. Bleiben diese aus, kann es zu hohen Nachforderungen kommen, die eine finanzielle Schieflage verursachen können.

Entsprechend gibt es viele gute Gründe, sich intensiv mit der Buchhaltung einer GmbH zu beschäftigen und diese entweder gewissenhaft selbst zu übernehmen oder an Expertinnen und Experten auszulagern.

Rechtliche Anforderungen: Doppelte Buchführung und die hiermit verbundenen Pflichten

Als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer einer GmbH sind Sie vom ersten Geschäftstag an zur doppelten Buchführung verpflichtet. Die entsprechenden Regelungen finden Sie im Handelsgesetzbuch (HGB) und in der Abgabenordnung (AO).

Die doppelte Buchführung verdankt ihren Namen dem Umstand, dass bei jeder Buchung zwei Konten angesprochen werden: einmal im Soll und einmal im Haben. Ziel ist es, auf diese Weise für mehr Transparenz bei den Geschäftsvorgängen einer GmbH zu sorgen.

Darüber hinaus bestehen weitere Pflichten. Sie müssen:

  • eine Eröffnungsbilanz erstellen
  • regelmäßige Buchungsnachweise erbringen
  • den Jahresabschluss mit Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erstellen
  • alle relevanten Belege mindestens zehn Jahre aufbewahren
  • die Vorgaben der GoBD einhalten, auch im Zusammenhang mit digitalen Rechnungen und entsprechenden Tools

Wer gegen diese Vorschriften verstößt, riskiert Bußgelder und kann sich im schlimmsten Fall sogar steuerstrafrechtlich strafbar machen.

Damit Sie bei den vielen Pflichten den Überblick behalten, finden Sie hier eine Checkliste, mit der Sie Ihre GmbH-Buchhaltung Schritt für Schritt richtig einrichten:

  • Eröffnungsbilanz beim Finanzamt einreichen
  • Kontenrahmen einrichten, zum Beispiel SKR 03 oder SKR 04
  • Buchhaltungssoftware auswählen, zum Beispiel Integral, DATEV oder sevdesk
  • GoBD-konformes Belegmanagement sicherstellen
  • Prozesse für die laufende Buchführung festlegen, etwa für das Hochladen von Belegen und das Erfassen von Zahlungen
  • Zuständigkeiten klären oder eine externe Steuerberatung auswählen
  • regelmäßige Buchungsnachweise und Umsatzsteuervoranmeldungen vorbereiten
  • den Jahresabschluss mit Bilanz und GuV fristgerecht einplanen
  • Aufbewahrungspflichten für Dokumente von mindestens zehn Jahren beachten

Wenn Sie möchten, überarbeite ich Ihnen die nächste Passage im exakt gleichen Stil, damit alles auf der Website sprachlich einheitlich klingt.

Selber machen vs. Auslagern: Das sind die Vor- und Nachteile

Ob Sie die Buchhaltung Ihrer GmbH selbst übernehmen oder lieber auslagern möchten, ist eine wichtige Entscheidung. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die Sie sorgfältig abwägen sollten. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Unterschiede im Überblick und unterstützt Sie bei Ihrer Entscheidung.

Selbst machen

Auslagern (zum Beispiel an einen digitalen Steuerberater)

Kosten

Wenn Sie sich selbst um die Buchhaltung Ihrer GmbH kümmern, fallen nur geringe laufende Kosten an. Vor allem, wenn Sie vergleichsweise günstige Software nutzen.

Die laufenden Kosten für die Buchhaltung Ihrer GmbH sind beim Auslagern höher. In der Regel wird hier nach festen Pauschalen oder Stundensätzen abgerechnet.

Zeitaufwand

Wer als Geschäftsführer einer GmbH die Buchhaltung selbst übernimmt, muss mit einem hohen Zeitaufwand rechnen. Buchungen, Abschlüsse und Ähnliches sind sehr zeitintensiv.

Gering. Ihr Steuerberater hält Ihnen den Rücken frei, sodass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Fachwissen erforderlich?

Ja, um die Buchhaltung einer GmbH ordnungsgemäß zu betreuen, ist umfangreiches Wissen rund um Steuern, Buchhaltung und die entsprechende Software erforderlich. Mit dieser melden Sie beispielsweise Ihre Umsatzsteuer dem Finanzamt.

Nein, Ihr Steuerberater kümmert sich um alles. Er bildet sich weiter und seine Aufgabe ist es, Sie zu unterstützen. Er ist für Fehlentscheidungen haftbar.

Fehleranfälligkeit

Hoch. Ohne tiefes Wissen steigt das Risiko für Fehler.

Gering. Erfahrung und Professionalität minimieren Fehlerquellen.

Flexibilität

Da Sie sich um alles kümmern, haben Sie auch jederzeit die volle Kontrolle und den Zugriff auf Ihre Zahlen. Alles ist transparent gestaltet.e tiefes Wissen steigt das Risiko für Fehler.

Wenn Sie bestimmte Zahlen zur Entwicklung Ihres Unternehmens brauchen, müssen Sie oft zunächst Kontakt mit Ihrem Steuerberater aufnehmen. Sollteen Sie sichfür einen lokalen Anbieter, zum Beispiel in Berlin, entscheiden, sind Sie dementsprechend auch von den Öffnungszeiten der Kanzlei abhängig. Digitale Steuerberater agieren hier meist flexibler.

Digitalisierung

Wie digital die Buchhaltung Ihrer GmbH ist, ist vor allem von der Software, die Sie einsetzen, abhängig.

Viele Steuerberater nutzen bereits vollständig digitale Plattformen und Software, über die sie Belege mit ihrem Smartphone von überall aus hochladen können.

Wenn Sie als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer einer GmbH Ihre Buchhaltung selbst übernehmen möchten, brauchen Sie ein gutes Zahlenverständnis und fundiertes Know-how in buchhalterischen Prozessen. Außerdem sollten Sie bereit sein, regelmäßig Zeit in das Buchen von Belegen, Steueranmeldungen und ähnliche Aufgaben zu investieren. Gerade in der Anfangsphase nach der Gründung kann es sinnvoll sein, Kosten zu sparen, indem Sie Buchungen zunächst selbst vornehmen und die Buchhaltung später auslagern.

Wenn Sie sich jedoch lieber auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten oder nur wenig buchhalterisches Wissen mitbringen, ist es meist sinnvoller, die Buchhaltung Ihrer GmbH auszulagern. Das gilt besonders bei:

  • einem schnell wachsenden Unternehmen
  • komplexen Strukturen
  • allgemeinen steuerlichen Unsicherheiten

Mit einem professionellen Partner an Ihrer Seite können Sie Risiken reduzieren und sich gleichzeitig stärker auf Ihre Geschäftstätigkeit konzentrieren. Dabei sollten Sie selbstverständlich auch die Kosten berücksichtigen, die mit dem Outsourcing der Buchhaltung verbunden sind. Und falls Sie mit Ihrer Steuerberatung einmal unzufrieden sein sollten: Die Zusammenarbeit ist nicht endgültig. Sie können kündigen und den Anbieter wechseln – die genauen Bedingungen finden Sie in Ihrem Vertrag.

Ich würde an einer Stelle inhaltlich noch leicht aufpassen: „Nein, Ihr Steuerberater kümmert sich um alles“ war im Original zu absolut formuliert. Das klingt zwar gut, ist aber in der Praxis oft nicht ganz sauber, weil Mitwirkungspflichten beim Unternehmen bleiben. Deshalb habe ich das etwas realistischer formuliert.

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Digitale Buchhaltung für GmbHs: Beliebte Softwarelösungen und Tools im Überblick

Wer die Buchhaltung einer GmbH selbst übernehmen möchte, braucht eine Software, die Prozesse automatisiert, Dokumente zuverlässig verwaltet und rechtliche Vorgaben wie die GoBD erfüllt. Moderne Lösungen bieten genau das: Sie sparen Zeit, reduzieren Fehlerquellen und geben Ihnen jederzeit den Überblick über Ihre Finanzen. Ob GmbH oder UG – die Wahl der richtigen Plattform entscheidet maßgeblich darüber, wie effizient Ihre Buchhaltung läuft.

Im Folgenden stellen wir Ihnen sechs bekannte Anbieter vor und zeigen, welche Stärken sie mitbringen. So finden Sie schneller heraus, ob Sie Ihre Buchhaltung selbst erledigen oder besser auf externe Unterstützung setzen sollten.

  • Integral: All-in-One-Plattform für digitale Steuerberatung. Die Kombination aus eigener Software und einem Buchhaltungsteam übernimmt einen Großteil der Aufgaben – von der Belegverarbeitung bis zur Umsatzsteuervoranmeldung. Ihre BWA erhalten Sie monatlich direkt in der Plattform.
  • DATEV: Eine der bekanntesten Lösungen in Deutschland. Bietet umfangreiche Software für Buchhaltung, Steuern und Reporting und eignet sich besonders für mittlere und größere GmbHs.
  • sevdesk: Cloudbasierte Software für kleine und mittlere Unternehmen. Ermöglicht den Beleg-Upload per App, die Rechnungsstellung und Echtzeit-Auswertungen.
  • Qonto: Geschäftskonto mit integrierten Buchhaltungsfunktionen. Belege, Zahlungen und Auswertungen werden zentral organisiert. Die Anbindung an DATEV erleichtert die Zusammenarbeit mit Ihrer Steuerberatung.
  • Lexware Office: Bewährte Lösung für kleinere Unternehmen. Unterstützt von der Belegerfassung bis zur EÜR und Steuervorbereitung, ist günstig im Einstieg und mit Testversion verfügbar.
  • FastBill: Moderne Cloud-Software mit Fokus auf Rechnungsstellung und automatisierte Belegverwaltung. Ideal für digital arbeitende Unternehmen, die Prozesse verschlanken möchten.

Alle Anbieter unterscheiden sich in Funktionsumfang, Preis und Zielgruppe. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Buchhaltung einer GmbH effizienter, transparenter und rechtssicherer machen können.

Wie hoch sind die Kosten für die interne und externe Buchhaltung?

Die Kosten für die Buchhaltung einer GmbH unterscheiden sich je nach Modell deutlich. Während interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hohe Fixkosten verursachen, sind die Ausgaben bei externer Betreuung meist variabler und vom konkreten Leistungsumfang abhängig.

Inhaltlich würde ich nur einen Punkt kritisch sehen: Der Satz „Gemeinsam ist ihnen, dass sie die GmbH-Buchhaltung … rechtssicher machen“ ist etwas stark formuliert. Rechtssicherheit hängt nicht nur von der Software ab, sondern auch von der korrekten Nutzung. Sicherer wäre „unterstützen dabei, die Buchhaltung effizienter, transparenter und rechtskonform zu organisieren“.

Kostenbeispiel für interne Buchhaltung

Gehalt für die Mitarbeiter in Ihrer Buchhaltungsabteilung

Abhängig von der Qualifikation und Erfahrung, meist zwischen 3.000 € und 5.000 € pro Person und Monat

Arbeitsplatzkosten

Büro, Ausstattung, Strom, Internet, Kosten für die Buchhaltungssoftware

Einarbeitung und Weiterbildung

Schulungen und Workshops, Einarbeitungszeit

Risiko

Gehalt für die Mitarbeiter in deiner Buchhaltungsabteilung

Kostenbeispiel für externe Buchhaltung

Laufende Buchführung, Kontierung und Monatsbuchhaltung

Meist zwischen 300 € und 1000 € . Die Kosten sind unter anderem von der Anzahl der zu buchenden Belege und der Komplexität der verschiedenen Fälle abhängig.

Jahresabschluss und Gewinn- und Verlustrechnung

In der Regel zwischen 1500 und 5000 €. Die Kosten richten sich unter anderem nach dem Aufwand, aber auch nach der Bilanzsumme.

Verschiedene Steuererklärungen (zum Beispiel Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer usw.)

Oft zwischen 500 € und 1.500 € oder mehr; je nachdem, ob gegebenenfalls mehrere Erklärungen erstellt werden müssen und wie komplex sich die Sachverhalte gestalten

Weitere Leistungen

Lohnbuchhaltung (wird pro Mitarbeiter berechnet), Reporting, Beratung und Beantworten von Fragen, plus: Einrichtungs- und Kommunikationsaufwand

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Beispiel: Die Buchhaltung einer GmbH in der Praxis

Eine Münchner Marketingagentur beschäftigt acht Mitarbeitende und verarbeitet pro Monat rund 500 Buchungsbelege. Die Geschäftsführung hat sich vorgenommen, sich stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und gleichzeitig weiterhin von Transparenz in der Buchhaltung zu profitieren.

Daher entscheidet sich das Unternehmen für eine externe Buchhaltung in Kombination mit einem digitalen Tool. Zum Einsatz kommt eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware, über die Belege einfach digital eingereicht werden können. Die Daten werden anschließend vorsortiert, sodass das beauftragte Steuerbüro in Echtzeit darauf zugreifen kann.

Zu den Aufgaben der Steuerberatung gehören unter anderem:

  • die laufende Buchführung
  • die Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldungen
  • die Lohnabrechnungen für die Mitarbeitenden
  • die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen

Kleine sprachliche Korrektur noch zum Original: „unter anderem,:“ war natürlich ein Fehler – richtig ist einfach „unter anderem:“.

Monatliche Buchhaltung inklusive Lohnbuchhaltung

Ca. 550 €

Jahresabschluss und Steuererklärungen

Ca. 2.200 €

Gesamtkosten

Ca. 8.800 €

Ein interner Buchhalter in Vollzeit würde das Unternehmen etwa 50.000 bis 60.000 Euro pro Jahr kosten.

Durch das Auslagern der Buchhaltung hat die GmbH Zeit und Kosten gespart und behält dank digitaler Tools dennoch die Kontrolle. Die Geschäftsführung kann alle relevanten Daten in Echtzeit abrufen, ohne sich selbst um sämtliche steuerlichen Details kümmern zu müssen.

Inhaltlich würde ich nur bei „Zeit und Geld gespart“ leicht aufpassen: Das ist als Beispiel okay, aber nicht in jedem Fall automatisch so. Etwas belastbarer wäre sonst auch „Zeit gespart und Prozesse effizienter gestaltet“.

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So finden Sie die richtige Buchhaltungslösung für deine GmbH

Ob Sie die Buchhaltung Ihrer GmbH selbst übernehmen oder an Expertinnen und Experten auslagern, hängt von Faktoren wie der Unternehmensgröße, dem Belegvolumen und Ihrem Zeitbudget ab. Moderne Softwarelösungen können Sie in beiden Fällen unterstützen, indem sie Prozesse automatisieren und für mehr Transparenz sorgen. Vergleichen Sie die Vor- und Nachteile beider Optionen sorgfältig. So treffen Sie eine Entscheidung, die zu Ihrem Unternehmen passt und Ihnen langfristig Sicherheit gibt.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Buchhaltung für GmbHs

Eine GmbH ist verpflichtet, nach den Grundsätzen der doppelten Buchführung zu buchen. Diese ist mit strengeren Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit verbunden als die einfache Buchführung, bei der Einnahmen und Ausgaben lediglich gegenübergestellt werden. Darüber hinaus gelten besondere Vorgaben für den Jahresabschluss und die Offenlegung.

Das hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem von Ihrem Budget, Ihren zeitlichen Ressourcen und Ihrem steuerlichen beziehungsweise buchhalterischen Know-how. In komplexeren Fällen oder wenn wenig Erfahrung vorhanden ist, ist es häufig sinnvoller, die Buchhaltung einer GmbH auszulagern.

Die Kosten hängen davon ab, ob Sie Ihre Buchhaltung selbst mit einer Software organisieren oder an eine Steuerberatung auslagern. Externe Leistungen werden in der Regel auf Basis der Steuerberatervergütungsverordnung abgerechnet. Während interne Lösungen meist mit laufenden Softwarekosten und internem Zeitaufwand verbunden sind, erfolgt die externe Buchhaltung häufig auf Grundlage einer Pauschale oder eines definierten Leistungsumfangs.

Inzwischen gibt es viele Softwarelösungen, mit denen Sie die Buchhaltung Ihrer GmbH abbilden können. Manche Tools sind eher schlank aufgebaut, andere Teil umfassender ERP-Systeme. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Lösung die doppelte Buchführung unterstützt und zu den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens passt.

Für GmbHs ist die doppelte Buchführung gesetzlich verpflichtend. Umsatz oder Unternehmensgröße spielen dabei keine Rolle. Entsprechende Vorgaben gelten auch für die Erstellung des Jahresabschlusses.

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